Texte von der Klasse 3b
Folgende Geschichte erzählte Younes weiter:
Der kleine Herr Fröhlich
Der kleine Herr Fröhlich hatte einen großen Garten. Mitten darin war ein großer Brunnen. Jeden Morgen schaute er hinein. Ganz tief unten konnte er schwarz und glänzend das Wasser sehen. Da nahm er jedesmal einen Stein und warf ihn in den Brunnen. Herr Fröhlich ließ den Stein los und wartete eine Weile, dann hörte er ihn aufplumpsen. Eines Morgens wollte er gerade wieder einen Stein hinein werfen, da sah er plötzlich unten im Brunnen eine Versammlung von Riesenfröschen. Herr Fröhlich kriegte einen furchtbaren Schreck. Ihm ging richtig der Hut hoch. Er schaute in den Brunnen hinab. Auf einmal hörte er eine Stimme von tief unten...
Younes:
Auf einmal hörte er eine Stimme tief unten: „Wir müssen ihm eine Lektion erteilen!“ Herr Fröhlich erschrak. Herr Fröhlich lief schnell nach Hause. Da dachte er: „Ich habe das nur gedacht, ich hole mir schnell eine Mütze Schlaf. Im Schlaf wurde er von schrecklichen Alpträumen gequält. Als er erwachte, hörte er bedrohliche Schritte. Sie kamen näher und näher. Herr Fröhlich tat einfach so, als ob er schlief. Die Schritte waren jetzt an der Treppe. Krrrrrrr machte es und Herr Fröhlich hört Quaken und springen. Es waren die Frösche. Jetzt hörte man Klirren und die Frösche kamen in das Zimmer von Herrn Fröhlich. Jetzt kamen sie näher und näher . Sie fesselten Herrn Fröhlich und Herr Fröhlich zeigte, dass er wach war. Plötzlich trat ein besonders großer Frosch hervor und es was Totenstille. Er sprach: „Ich bin der Froschkönig und du hast unsere Häuser zerstört!“ Herr Fröhlich stotterte: „ Das wusste ich nicht.“ Der Froschkönig sprach:“ Nun gut, ich geb’ dir noch eine Chance.“ Herr Fröhlich bedankte sich und von nun an lebten sie in Freundschaft. Und nie wieder warf Herr Fröhlich einen Stein in den Brunnen.
Folgende Geschichte erzählte Chantal weiter:
Die Eisprinzessin
Zitternd saß die Eisprinzessin auf dem kalten Thron. Sie war schon ganz blau gefroren. Ihr glitzerndes Kleid aus Schneekristallen wärmte kein bisschen und auch die eisigen Schuhe taugten nicht dazu, es der empfindlichen Prinzessin etwas angenehmer zu machen. "Wir sind für die Kälte geschaffen", antworteten ihre Eltern, als die Eisprinzessin schlotternd darum bat, einen warmen Ofen in das Schloss zu stellen. Sie konnte das ständige Frieren nicht mehr ertragen."Ich will die Sonne suchen", sagte sie. Ihre traurigen Eltern weinten vor Kummer große Schneeflocken zum Abschied.
Chantal:
Dann ging sie mit ihrem Glitzerkleid und ihren Schuhen aus dem Schloss. Unterwegs traf sie einen Eisbären, der sie ein Stück mitnahm. Jetzt musste der Eisbär aber wieder nach Hause. Die Prinzessin bedankte sich. Und ging weiter. Es wurde wärmer und wärmer. Die Eisprinzessin fing langsam an zu schmelzen. Jetzt rannte sie so schnell sie nur konnte wieder zurück in den kalten Schnee und wälzte sich lang um um wieder hart zu werden. „Wäre ich doch nicht von zu Hause weggelaufen“, dachte sie. Jetzt musste sie sehr lange wieder nach Hause gehen. Als sie endlich vor dem Schloss stand, klopfte sie ganz vorsichtig. Der Vater machte auf und die Eisprinzessin sprang in seinen Arm. Da kam auch die Mutter und vor Freude weinten sie alle drei dicke Schneeflocken.
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